Marianna Linden
wurde in Halle/Saale geboren. Nach Abschluss ihres Schauspielstudiums an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig ging sie 1997 an das Staatsschauspiel Dresden. Wichtige Rollen dort waren das Kleistsche Käthchen, die Adela in „Bernarda Albas Haus“ von Federico García Lorca (R: Irmgard Lange), die Recha in „Nathan der Weise“ von G. E. Lessing (R: Holk Freytag) und die Amalia in „Die Räuber“ von Friedrich Schiller (R: Markus Dietz). Am TiF, dem Theater in der Fabrik des Staatsschauspiels, erarbeitete sie mit der Regisseurin Friederike Heller eine Theaterfassung des Romans „Elementarteilchen“ von Michel Houellebecq und spielte u. a. in „Die Nacht singt ihre Lieder“ von Jon Fosse (R: Barbara Brüesch). Zuletzt übernahm sie in Dresden die Titelrolle in Schillers „Maria Stuart“ (R: Hermann Schein). Seit der Spielzeit 2009/10 ist sie Mitglied des Hans Otto Theaters und steht hier in großen Aufgaben auf der Bühne, u. a. als Alkmene in Kleists „Amphitryon“ (R: Julia Hölscher), Elizabeth Proctor in Arthur Millers „Hexenjagd“ (R: Ingo Berk), Anne Hoffmann in „Der Turm“ von Uwe Tellkamp und Josephine von Carayon in „Schach von Wuthenow“ nach Theodor Fontane (R: Tobias Wellemeyer).
